Evaluierung psychischer Belastung: Der gesetzliche Auftrag

Gegenstand der Evaluierung arbeitsbedingter Belastungen sind ausschließlich die Bedingungen und Verhältnisse unter denen Arbeit stattfindet.

Mit 1. Jänner 2013 ist die Novelle zum ASchG in Kraft getreten. Bei den meisten Änderungen im ASchG handelt es sich um Klarstellungen. Bereits bisher galt schon, dass die Gesundheit der Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen umfassend vor Gefahren zu schützen ist.
Die Novelle stellt nun klar, dass unter Gefahren neben physischen auch psychische Belastungen gemeint sind.
Diese Klarstellung dient der stärkeren Betonung arbeitsbedingter psychischer Belastungen, die zu Fehlbeanspruchungen führen. Dies mit dem Ziel, den notwendigen Bewusstseinsbildungsprozess bei den Verantwortlichen in den Betrieben zu unterstützen und die Auseinandersetzung mit diesem Thema in den Betrieben zu intensivieren.

Gesetzeskonforme Evaluierung

  • Zuständigkeiten und Arbeitsschritte werden gemeinsam definiert und festlegt
  • Arbeitsplätze aus allen Unternehmensbereichen werden miteinbezogen
  • Auswahl geeigneter Erhebungsinstrumente unter Beachtung der vier Belastungsdimensionen
  • Betriebsrat | Personalvertretung werden in den Evaluierungsprozess mit einbezogen
  • Die Mitarbeiter(innen) werden laufend informiert
  • Erarbeiten von Maßnahmen unter Beachtung der Grund-sätze der Gefahrenverhütung inklusive Dokumentation
  • Die Wirksamkeit der Evaluierung wird überprüft und erforderlichenfalls anpasst

Der Nutzen einer Evaluierung psychischer Belastungen

  • Mitarbeiter(innen) werden aktiv mit einbezogen. Das wirkt sich positiv auf das Betriebsklima aus.
  • Förderung der Sinnfindung am Arbeitsplatz, weil dadurch die Motivation nachhaltig erweitert wird.
  • Fördert die Leistungsbereitschaft, verringert den Präsentismus und Absentismus im  Unternehmen.
  • Optimierung der Arbeitsabläufe

 

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