Burnout: Sachliche Aufklärung, ein Gebot der Stunde

Das Thema Burnout wird in letzter Zeit in allen Medien mit hoher Dynamik diskutiert. Die Spannweite der Diskussion reicht von völliger Negierung der Relevanz des Burnouts als psychische Erkrankung bis hin zur Warnung vor einer bisher übersehenen, tickenden Zeitbombe.
Es muss endlich damit Schluss  gemacht werden, dass vom Begriff „Burnout“ weiterhin unwissenschaftlich und unkritisch Gebrauch gemacht wird und damit alle Störungen erklärt werden, die im Zusammenhang mit Arbeits-belastung stehen.
Sachliche, wissenschaftsorientierte Aufklärung, zeit- und fachgerechte Unterstützung für Burnout-Betroffene ist das Gebot der Stunde.

 

Was Personalverantwortliche wissen müssen

Burnout ist ein komplexer Prozess.
Ärztliches, psychologisches und psychotherapeutisches Wissen ist gefragt.
Burnout auf schlechtes Arbeitsklima, Leistungsstress, Mobbing, psychische oder familiäre und persönliche Probleme zu reduzieren ist unsachlich, auch wenn dies von der Presse oder von TV-Talksendungen unreflektiert kolportiert wird.

Ein schnell eingeschobener Wellness-Urlaub, ein Fitness-Training oder ernst gemeinte Hilfsangebote seitens der Arbeitgeber wie z.B. Kommunikationstrainings können, richtig eingesetzt, Gutes bewirken.
In der Regel werden damit aber nur die Symptome bekämpft.
Burnout kann nur dann nachhaltig verhindert werden, wenn die Burnout-fördernden Denk-, Fühl– und Verhaltensmuster lebensdienlich beseitigt werden.

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