Logoconsult

Stressfördernde Verhaltensmuster Salutogenese Somatoforme Störungen
Teil 4: Stressfördernde Verhaltensmuster
Teil 5: Salutogenese
Teil 6: Somatoforme Störungen
Stressfördernde Verhaltensmuster sind verinnerlichte Haltungen, Denkweisen und Dynamiken. Diese Verhaltensmuster wirken wie Antreiber, die deswegen stressvermehrend sind, weil sie „immer“ ausgelebt werden müssen - auch in Situationen, in denen dies gar nicht gefordert und erwartet wird. In der Regel stellen sie eine psychosoziale Überforderung bei der Bewältigung von Herausforderungen in der Arbeitswelt und im Leben dar. Jahrhunderte lang ist man in der Medizin der Frage nachgegangen, was eigentlich krank macht. Dieser Ansatz ist durch A. Antonovsky ergänzt und erweitert worden. Die Konzentration gilt nun jenen Faktoren, Bewältigungsstrategien oder Ressourcen, die sich gesundheits-
fördernd und gesundheitserhaltend auswirken (salutogener Ansatz).
Wenn jemand dauernd körperliche Beschwerden hat und trotz vieler Arztwechsel nichts gefunden wird,
liegt der Verdacht nahe, dass eine somatoforme Störung vorliegt. Obwohl die Symptome hauptsächlich körperlich sind, muss davon ausgegangen werden, dass zumindest eine psychische Irritation vorhanden ist.


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