Stressfördernde Verhaltensmuster sind verinnerlichte Haltungen, Denkweisen und Dynamiken.
Diese Verhaltensmuster wirken wie Antreiber, die deswegen stressver- mehrend sind, weil sie „immer“ ausgelebt werden müssen - auch in Situationen, in denen dies gar nicht gefordert und erwartet wird. In der Regel stellen sie eine psychosoziale Überforderung bei der Bewältigung von Herausforderungen in der Arbeitswelt und im Leben dar.
Der Test untersucht, wie stark jemand durch die Antreiber (Dynamiken) Starksein, Perfektsein, Gefälligsein, Sich-Beeilen-Müssen und Sich-Anstrengen-Müssen Stress „Marke Eigenbau“ auslöst. |
Jahrhunderte lang ist man in der Medizin der Frage nachgegangen, was eigentlich krank macht (pathologischer Ansatz). Dieser Ansatz ist durch A. Antonovsky ergänzt und erweitert worden. Die Konzentration gilt nun jenen Faktoren, Bewältigungsstrategien oder Ressourcen, die sich gesundheits-fördernd und gesundheitserhaltend auswirken (salutogener Ansatz).
Der Test gibt Auskunft darüber, wie stark diese generalisierten Widerstands- ressourcen sowohl im Berufsalltag als auch im Privatleben ausgeprägt sind.
Somit steht der ganze Mensch mit seiner Biographie im Mittelpunkt und nicht nur seine Erkrankung mit ihren Symptomen. |
Wenn jemand dauernd körperliche Beschwerden hat und trotz vieler Arztwechsel nichts gefunden wird, liegt der Verdacht nahe, dass eine somatoforme Störung vorliegt.
Denken und Handeln kreisen dann ständig um die körperlichen Missempfindungen. Die dauernde Selbstbeobachtung und die daraus entstehende Unruhe führen dann bei den meisten zu einem Teufelskreis. Obwohl die Symptome hauptsächlich körperlich sind, muss davon ausgegangen werden, dass zumindest eine psychische Irritation vorhanden ist.
Der Test gibt Auskunft darüber, ob eine solche Störung eventuell vorliegt. Ein wichtiger Meilenstein für eine angepasste Betreuung ist gelegt. |