Logoconsult
Menschen, die Gefahr laufen, ein Burnout zu erleiden, verschleiern sehr oft frühe Warnzeichen oder nehmen diese nicht ernst. Je früher aber psychische und körperliche Burnoutgefahren erkannt und angesprochen werden, desto leichter kann ein körperlicher, psychischer und vor allem geistig-emotionaler Zusammenbruch verhindert werden.

Der SCREENING-INDEX gibt einen Überblick darüber, ob eine akute Burnout-Gefährdung vorliegt.

Die Detailanalysen zeigen auf, in welchen Bereichen Defizite vorhanden sind, die zu chronischem Stress oder gar Burnout beitragen..

1. Wie stark ist die Motivation durch Sinn in der Arbeit ausgeprägt?
  FAKT IST: Sinn vermindert nachweislich psychosozialen Stress. Sinn ist die stärkste Burnout-Prophylaxe.
   
2. Ist eine Sinnentfremdung (Sinndissonanz, "Dienst nach Vorschrift") bereits eingetreten?
  FAKT IST: Fast alle Burnout-Patienten leiden unter einer starken Sinnentfremdung, einer Facette des Ausgebranntseins.
   
3. Wie gut sind die allgemeinen Widerstandsreserven (Kohärenzgefühl) ausgeprägt?
  FAKT IST: Je stärker das Kohärenzgefühl ausgeprägt ist, desto flexibler können Menschen selber zur Bewältigung von Problemen beitragen: Sie können diese verstehen, lernen damit umzugehen und können Sinn entdecken.
   
4. Wie stark sind "eigenbaubedingte", stressfördernde Denk-, Fühl- und Verhaltensmuster ausgeprägt?
  FAKT IST: Stress Marke "Eigenbau" reduziert die Motivation durch Sinn.
   
5. Wie hoch ist die bio-psycho-soziale Belastung?
  FAKT IST: Oft können allein durch organisatorische Maßnahmen Belastungen, die man oft selber einleiten kann, merklich reduziert werden. Sie müssen aber zuerst gemessen und erkannt werden.
   
6. Wie hoch ist der Anteil körperlicher Störungen (sog. somatoformer Störungen), die eigentlich einen psychischen Ursprung haben?
  FAKT IST: Die Bezeichnung "somatoform" besagt, dass diese Störungen wie körperlich verursachte Störungen ausschauen, es nach genauer Untersuchung jedoch nicht sind. Häufig sind sie psychisch oder psychosozial mitbedingt. Richtige Hilfe kann so rascher angeboten werden.
   

Dieser Test ist ein Screening-Verfahren. Das Ergebnis kann nur als grober Überblick in der ersten Phase einer fundierten ärztlichen, klinisch-psychologischen bzw. psychotherapeutischen Diagnostik verstanden werden.

 
zum Fragebogen
  zur Homepage
Download pdf
Burnout