Für die psychosoziale Gesundheit und Motivation ist weniger die Tatsache ausschlaggebend, dass Stress
am Arbeitsplatz vorhanden ist, sondern vielmehr die Art und Weise, wie auf diese Belastung reagiert wird.
Die Stressforschung belegt: Wenn Sie die Motivation erhöhen wollen, müssen Sie den Stress reduzieren.
Heutzutage erleben wir am Arbeitsplatz Stress in fast epidemischen Ausmaßen. Ob Arbeitnehmer oder Arbeitgeber: Alle sind betroffen und fühlen sich am Arbeitsplatz vermehrt unter Druck gesetzt. Sie sind verunsichert, fühlen sich nicht verstanden und unterbewertet. Demotivation ist die Folge. Das kostet die Wirtschaft Hunderte von Millionen EUR.
(1) Arbeits- und Zeitdruck
(2) Psychische und fachliche Überforderung
(3) Wenig Zeit für Familien- und Privatleben
(4) Probleme im Management, in der Führung und Organisation
Kennen Sie (Ihre) Stressverstärker?
Stressverstärker können persönliche Motive, Handlungsmuster, Einstellungen oder Bewertungen sein. Es handelt sich dabei um verinnerlichte – oft unbewusste – Haltungen und Denkweisen, die als „innere Antreiber“ ausgelebt werden. Sie sind gewissermaßen die Verbindung zwischen den äußeren Belastungssituationen (Stressoren) und den Bewältigungsmöglichkeiten (Stressreaktionen).